Παρασκευή, 21 Ιουνίου 2019

Der Urologe

Das Belegarztwesen in Deutschland: Ende einer sektorenverbindenden Versorgungsform?

Zusammenfassung

Im klassischen Belegarztsystem ist für Patientinnen und Patienten in idealtypischer Weise die konservative und operative Versorgung sektorenübergreifend garantiert. Neutrale Gutachter bestätigen seit Jahren den ressourcenschonenden Umgang mit dem Aufgrund des demographischen Wandels zunehmenden Leistungsbedarfs im medizinischen Alltag. Dennoch wird diese Versorgungsform durch deren fehlende Unterstützung zunehmend durch „belegarztersetzende" Strukturen verdrängt. Nur durch eine Rückbesinnung auf diese bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts führenden sektorenauflösende Versorgungsform und eine entsprechenden gesetzgeberischen Maßnahme zur Rettung wird das Belegarztwesen überleben.



Endoskopisches Management anteriorer Harnröhrenstrikturen mittels direkter visueller interner Urethrotomie mit Mitomycin C und intermittierendem Selbstkatheterismus


Verordnungsregresse


Prospektive Analyse der Ergebnisse und Komplikationen des künstlichen Schließmuskels (AMS 800) nach vorheriger Mundschleimhautplastik


Wenn der Staatsanwalt zweimal klingelt …

Zusammenfassung

Die Einführung der sog. Antikorruptionstatbestände §§ 299a, b StGB im Jahr 2016 und stetig steigende Fallzahlen v. a. beim Abrechnungsbetrug (§ 263 StGB) rücken das Strafrecht immer mehr in den Fokus von Ärzten und Industrie. Der Aufsatz fasst zunächst die wichtigsten Straftatbestände und die aktuellen Entwicklungen der Strafverfolgung im Gesundheitswesen zusammen. Sodann wird dargestellt, wie es zu strafrechtlichen Ermittlungsverfahren kommen kann und warum im Prinzip jederzeit gegen jeden ermittelt werden kann, wenn in einer Strafanzeige von dritter Seite Verdachtsmomente auch nur behauptet werden. Weiter wird erklärt, wie Ermittlungsverfahren im Einzelnen ablaufen und wie man sich dabei als Beschuldigter verhalten sollte. Anhand von 3 Fallstudien aus der Praxis (Aktienbeteiligung an einem Unternehmen der Gesundheitsbranche, separate Rabattgewährungen, Anwendungsbeobachtungen) wird strafbares von nichtstrafbarem Handeln abgegrenzt. Als Ergebnis wird aufgezeigt, dass letztlich v. a. die strikte Einhaltung der Compliance-Vorgaben und ein besonnenes, gezieltes Verteidigungsverhalten im Falle eines Ermittlungsverfahrens effektiv vor Strafbarkeit schützen.



Molekulares Tumorboard – Nierenzellkarzinom

Zusammenfassung

Die Einführung molekularer zielgerichteter Substanzen hat die Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms grundlegend verändert. Eine erste Welle der Entwicklung basiert auf dem verbesserten Verständnis der Tumorbiologie seit der Entdeckung der Bedeutung des VHL-Gens für die Progression, was den Weg für Therapieoptionen geebnet hat, die v. a. die Neoangiogenese hemmen. Relevant sind hier die Überexpression proangiogener und proliferationsfördernder Faktoren (VEGF, „vascular endothelial growth factor"; PDGF; „platelet derived growth factor") sowie eine Überaktivierung des PI3K- (Phosphatidylinositol-3-Kinase‑)Akt-Signalwegs: Zielstruktur ist hierbei das „mammalian target of rapamycin" (mTOR-)Molekül, das an der Regulation zellproliferativer Prozesse beteiligt ist. Vor allem die VEGF-, PDGF- und mTOR-Signale bzw. Signalwege sind zentrale Angriffspunkte aktueller zielgerichteter Substanzen. Eine zweite Welle ist in der Entwicklung von Therapieansätzen mit der zielgerichteten Aktivierung und Modulation des Immunsystems zu sehen, die die „Immuntherapie" wieder in den Fokus des Interesses gerückt hat. Zentrale Entwicklung ist die Anwendung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren, mit deren Hilfe eine (Re‑)Aktivierung der zellulären Abwehr und hier v. a. von T‑Zellen erfolgt, was per se das Potenzial einer zytoreduktiven Therapie durch Abtöten der Tumorzellen in sich birgt. Auch, wenn sich die Prognose durch die rasante Entwicklung der letzten Jahre signifikant verbesserte, bleibt die Behandlung anspruchsvoll, da die meisten Patienten einen Progress erleben müssen und ein Langzeitüberleben in nur etwa 20 % der Fälle erreicht werden kann, da eben auch ein Teil der Patienten primär refraktär ist oder nicht anspricht.



Nachsorge des nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms

Zusammenfassung

Die Tumornachsorge des NMIBC („non-muscle invasive bladder cancer") ist eine Abwägung zwischen der Belastung durch die Diagnostik sowie dem Risiko für Rezidiv und insbesondere Progress. Die Einteilung in Hoch‑, Intermediär- und Niedrigrisikotumoren ermöglicht eine risikoadaptierte Tumornachsorge. Durch die Verwendung von Risikokalkulatoren lässt sich das individuelle Rezidiv- und Progressionsrisiko abschätzen. Die Nachsorge basiert v. a. auf der Zystoskopie, welche bei Hoch- und Intermediärrisikotumoren lebenslang, bei Low-risk-Tumoren bis zum 5. tumorfreien Jahr durchgeführt werden soll. Die Zytologie besitzt hohe Sensitivität und Spezifität für High-grade-Tumoren und wird in der Nachsorge dieser empfohlen. Aufgrund der unzureichenden Evidenz kann bisher kein kommerziell erhältlicher Urinmarker in der Nachsorge empfohlen werden. Für die Abklärung synchroner und metachroner Tumoren des oberen Harntrakts wird die CT(Computertomographie)-, alternativ die MR(Magnetresonanz)-Urographie empfohlen.



Vertragsärztliche Ermächtigung – ein Segen! Zugleich ein Fluch?


Internetnutzung nach Prostatakrebs

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziel

Das Internet bietet zahlreiche Informationen über das Prostatakarzinom (PCa). Inwieweit PCa-Langzeitüberlebende das Internet nutzen, den gefundenen Informationen vertrauen und von welchen Parametern dies abhängig ist, wurde in vorliegender Studie untersucht.

Material und Methoden

Auf Basis der nationalen Datenbank „Familiäres Prostatakarzinom" wurden Langzeitüberlebende 2017 hinsichtlich ihrer Internetnutzung befragt und die Assoziation zu soziodemographischen (Befragungsalter, Kinder, Partnerschaft, Schulbildung) und krankheitsbezogenen Parametern (Zeit seit Diagnose, PCa-Familienanamnese, Progress) mittels multipler logistischer Regression analysiert.

Ergebnisse

In die Analyse gingen 4636 PCa-Langzeitüberlebende (Alter: M = 76,9 ± 6,6 Jahre) mit einem durchschnittlichen Follow-up von 14,0 Jahren ein. 62,1 % der PCa-Langzeitüberlebenden nutzten das Internet. Unter den Nichtnutzern hatten 23,5 % starke Bedenken, bei den Nutzern nur 2,8 %. 47,2 % der Nutzer suchten nach PCa-Informationen, davon gaben 18,0 % Schwierigkeiten an. Mehr als die Hälfte fand die Informationen zum PCa unpassend. Niedrigeres Alter, kürzere Zeit seit Diagnose, Progress und häufigere Internetnutzung waren mit PCa-bezogener Informationssuche assoziiert. Nur ein Drittel vertraute den Informationen voll. Dieses Vertrauen war mit einem hohen Alter, höherer Schulbildung und häufiger Informationssuche assoziiert. Viele gaben an, v. a. ihrem Urologen zu vertrauen.

Diskussion

Zwei Drittel der PCa-Langzeitüberlebenden nutzt das Internet. Bei der PCa-Informationssuche bestehen Schwierigkeiten, passende und vertrauenswürdige Informationen zu finden. Urologen sollten daher mit Internetangeboten vertraut sein, um Patienten beraten und internetbezogene Informationen empfehlen zu können.



Verzahnung ambulanter und stationärer Urologie: „Hand-in-Hand" oder „aus einer Hand"? Ein Vorschlag


Alexandros Sfakianakis
Anapafseos 5 . Agios Nikolaos
Crete.Greece.72100
2841026182
6948891480

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