Nationale und internationale Studien weisen darauf hin, dass Kinder mit Migrationshintergrund Ÿber tiefere Kenntnisse in der Bildungssprache verfŸgen als Kinder ohne Migrationshintergrund. Da Sprachkompetenzen den weiteren schulischen und beruflichen Erfolg ma§geblich beeinflussen, ist es wichtig, die Bedingungen zu ergrŸnden, die den erfolgreichen Spracherwerb begŸnstigen. Diese kumulative Dissertation beschŠftigt sich mit den sozialen Kontextbedingungen des frŸhen Zweitspracherwerbs. Anhand von vier Studien wird dargelegt, dass sowohl dem extrafamilialen wie dem familialen Kontext eine wichtige Bedeutung bei der ErklŠrung individueller Unterschiede im frŸhen Zweitspracherwerb zukommt. In Bezug auf den extrafamilialen Kontext zeigte sich, dass der Besuch frŸher Bildungseinrichtungen den frŸhen Zweitspracherwerb vorauszusagen vermochten. Der Besuch frŸher Bildungseinrichtungen war insbesondere fŸr bilinguale Kinder aus statusniedrigen Einwanderergruppen von Bedeutung. Des Weiteren waren die Kontakte zu lokalsprachigen Personen au§erhalb frŸher Bildungseinrichtungen mit den Zweitsprachkenntnissen positiv assoziiert. In Bezug auf den familialen Kontext zeigten die Befunde, dass Kinder mit vielen Geschwistern sowie einem hšheren Geburtsrang durchschnittlich tiefere Zweitsprachkenntnisse aufweisen. Der elterliche Sprachengebrauch hatte hingegen auch bei guten elterlichen Kenntnissen in der Umgebungssprache keinen Einfluss auf die Zweitsprachkenntnisse oder den Zweitspracherwerb. Zudem wirkte die elterliche Akkulturationsorientierung indirekt auf die Zweitsprachkenntnisse der Kinder Ð vermittelt Ÿber den Besuch frŸher Bildungseinrichtungen und Ÿber die elterlichen Kenntnisse in der Umgebungssprache. Die elterlichen Kenntnisse in der Umgebungssprache waren insbesondere fŸr Kinder aus statushohen Einwanderergruppen von Bedeutung. Die Befunde werden im Hinblick auf ihre Bedeutung fŸr die Praxis und die weiterfŸhrende Forschung diskutiert.
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