Dtsch med Wochenschr 2017; 142: 517-520
DOI: 10.1055/s-0042-122720
Kandidatenauswahl – Update der Kriterien Für ein besseres Ergebnis nach einer Lungentransplantation sollten Patienten regelmäßig an Rehabilitationsmaßnahmen teilnehmen. Eine frühzeitige Vorstellung in einem Transplantationszentrum ermöglicht ein besseres Abschätzen des optimalen Listungszeitpunkts. Extrakorporale Lungenersatzverfahren können instabile Patienten erfolgreich bis zur Transplantation unterstützen, ihr Einsatz sollte jedoch kritisch überprüft werden. Immunsuppression nach Transplantation Eine lebenslange immunsuppressive Therapie ist notwendig. Diese besteht in der Regel aus einer Tripel-Therapie. Aufgrund der Nebenwirkungen kann durch eine Quadrupel-Therapie unter Einsatz eines m-TOR-Inhibitors die Nephrotoxizität reduziert werden. Chronisches Transplantatversagen Das chronische Transplantatversagen begrenzt maßgeblich das Langzeitüberleben nach Transplantation. Zunächst sollten bei einer Verschlechterung der Transplantatfunktion reversible Ursachen ausgeschlossen werden. Die restriktive Form des Transplantatversagens ist mit einer deutlich schlechteren Prognose assoziiert. Weiterhin sind die therapeutischen Möglichkeiten beschränkt.
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