Dtsch med Wochenschr 2017; 142: 530-533
DOI: 10.1055/s-0042-122121
Anamnese und klinischer Befund Eine 84-jährige Patientin mit persistierendem Vorhofflimmern und chronischer Niereninsuffizienz erhielt während des stationären Aufenthaltes eine subkutane Therapie mit niedermolekularem Heparin (NMH). Im Verlauf entwickelte sie ausgeprägte abdominelle Schmerzen. Inspektorisch zeigten sich Einstichstellen mit subkutaner Einblutung, palpatorisch war eine schmerzhafte Raumforderung im rechten unteren Quadranten tastbar. Untersuchung Bei einem signifikanten Hämoglobinabfall erfolgte notfallmäßig eine Angio-CT-Untersuchung des Abdomens. Diagnose Hierbei zeigte sich ein ausgeprägtes intramuskuläres Bauchwandhämatom. Therapie und Verlauf Mittels digitaler Subtraktionsangiografie visualisiert konnte die Blutung endovaskulär durch Applikation von Mikrocoils in Kombination mit Histoacrylkleber gestillt werden. Im Verlauf konnte nach Implantation eines Vorhofohrverschlusses die orale Antikoagulation (oAK) beendet werden. Folgerung Bei unklaren Bauchschmerzen nach einer s. c.-Applikation von NMH sollte die Differenzialdiagnose eines spritzeninduzierten Bauchwandhämatoms in Erwägung gezogen werden.
[...]
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
Article in Thieme eJournals:
Table of contents | Abstract | Full text
from #AlexandrosSfakianakis via Alexandros G.Sfakianakis on Inoreader http://ift.tt/2nUtZdi
via IFTTT
Δεν υπάρχουν σχόλια:
Δημοσίευση σχολίου