Zusammenfassung
Hintergrund
Es bestand die Notwendigkeit einer systematischen Klassifikation von Frakturszenarien im Unterkiefer nach einheitlichen Kriterien.
Zielsetzung
Entwickelt werden sollten Normen und eine festgeschriebene Matrix zur Dokumentation von Unterkieferfrakturen.
Methodik
Die Methodik umfasste die Entwicklung und Validierung von Klassifikationsvorschlägen in Form einer Ikonographie bis zu einem aktuell gültigen Modell.
Ergebnis
Zur Frakturlokalisation wird der Unterkiefer in 9 topographische Subregionen unterteilt. Der Zuordnung von Frakturverläufen im Grenzbereich der Subregionen dienen 4 Transitionszonen. In einer weitergehenden Präzisierungsstufe lassen sich individuelle Patientenmerkmale (z. B. prätraumatischer Zahnstatus, Alveolarfortsatzatrophie bei Zahnlosigkeit) erfassen. Des Weiteren ist es möglich, Zahnhartsubstanz- und parodontale Verletzungen sowie Alveolarfortsatzfrakturen zu dokumentieren. Morphologieeigenschaften, wie Fragmentation, können als weitere Charakteristika zur Vervollständigung der Klassifikation hinzugefügt werden.
Schlussfolgerung
Auf der Basis dieses Klassifikationsvorschlags entstehen klare Konventionen mit dem Zweck, Frakturmuster im Unterkiefer in ihrem ganzen Variantenreichtum und bis in feine Details vergleichbar aufzuzeichnen.
http://ift.tt/2ouQyVG
Δεν υπάρχουν σχόλια:
Δημοσίευση σχολίου